Hypothese


Im Gehirn des Menschen befindet sich ein rudimentäres System von Sensoren für elektrische und magnetische Felder. Es reagiert nur auf Feldgradienten, d.h. auf räumliche Veränderungen von Richtung und Stärke des jeweiligen Feldes. Auf homogene Verhältnisse spricht es nicht an. Oder einfacher: Es gibt einen Sinn für elektrische und magnetische Felder. Ich nenne ihn ab jetzt nicht Auge, Ohr oder Nase, sondern kurz SEM. Ich vermute, dass es sich um ein Rudiment, eine Rückbildung eines in dunkelgrauer Vorzeit fürs Überleben notwendigen Sinnesorgans handelt.

Aus
Alexander Ruch
Auf der Spur des SEM
Sinn für elektrische und magnetische Felder
Indikator Wünschelrute
Verlag Peter Guhl
ISBN 978-3-930760-51-0