Bewußtsein des Unendlichen - 
Feuerbachs Religionskritik 
und die freie Religion

Eckhart Pilick

48 Seiten 
ISBN 3-930760-61-4



Bewußtsein des Unendlichene

Ob man Religion funktional bestimmt, nämlich als Opium des Volkes (Marx), als kollektive Zwangsneurose und Wunschgebilde (Freud), als Projektion des kollektiven Unbewußten (Jung), als Reduktion von Komplexität (Luhmann) oder als Kontingenzbewältigungspraxis (Lübbe) – immer bildet Feuerbachs Denken die Voraussetzung dafür, sie nicht mehr als etwas Endgültiges, Geoffenbartes, sondern ebenso wie den Menschen selbst (und die demokratische Staatsform) als etwas Werdendes zu begreifen. Religiöse Vorstellungen sind Ausscheidungsprodukte des Geistes, von innen nach außen beförderte Bilder, nichts Statisches demnach, denn sie bleiben stetem Wandel oder doch stets neuer Deutung vor jeweils wechselndem Zeit- und Bewußtseinshorizont unterworfen.


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