Arthur Drews, Eduard v. Hartmann

Philosophischer Briefwechsel
1888-1906

Hrsg. von Rudolf Mutter und Eckhart Pilick
470 Seiten Oln mit ill. Schutzumschlag,
ISBN 3-930760-10-X


Philosophischer Briefwechsel Beschreibung

Eduard von Hartmann und Arthur Drews gehören zu den Außenseitern der deutschen Philoso- phie. Beide gelangten nur für kurze Zeit zu Berühmtheit: Der Berliner Denker 1869 als "Philosoph des Unbewußten", sein Schüler in Karlsruhe l909 durch die "Christusmythe", in der er die Historizität Jesu und die Originalität seiner Ethik bestreitet. Diese Werke wurden seinerzeit immer wieder aufgelegt und diskutiert, sind aber heute weitgehend vergessen. Eduard von Hartmann hatte sich nicht nur mit nahezu allen philosophischen Richtungen auseinander- gesetzt, sondern auch immer Stellung zu politischen oder Alltagsfragen seiner Zeit bezogen. Das Gesamtwerk umfaßt über 100 Bücher. 


Der hier zum ersten Mal veröffentlichte Briefwechsel - ergänzt um einige Briefe aus der Feder von Hartmanns Frau Alma - behandelt überwiegend philosophische Erörterung- en. Sie erlauben aufschlußreiche Einblicke in die Werkstatt zweier eigenwilliger Denker.
Auch wenn manche ihrer Ansichten und Beurteilungen aus heutiger Sicht befremdlich wirken, ist die umfangreiche Korrespondenz von besonderem kulturgeschichtlichen Wert für das Verständnis der Zeit um die Jahrhundertwende. Rudolf Mutter hat in jahrelanger Arbeit die oft schwer lesbaren Handschriften übertragen, erfaßt und dazu ein Personenregister erstellt.

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